file Roy Black

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01 Apr 2003 20:48 #75953 von ledunkelgrau
Roy Black wurde erstellt von ledunkelgrau
Roy Black hatte doch wirklich eine gute Stimme und wollte immer Rock'n'Roll singen, wurde aber in die Schlagerecke "gedrängt"... (Wobei dann doch das eine oder andere recht schöne Lied entstand)

Ich bin kein Schlagerfan und finde die ganze Schlagerszene auch echt furchtbar, aber ich denke, Roy Black steht für sich alleine, was sagt ihr dazu?

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01 Apr 2003 20:52 #75954 von Obi-Wan
Obi-Wan antwortete auf Roy Black
Irgendwo gab es schon einen thread dazu. Vielleicht sucht den einmal jemand heraus. :up:

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01 Apr 2003 20:55 #75955 von ledunkelgrau
ledunkelgrau antwortete auf Roy Black
Ok, sorry, ich habe die Suchfunktion mal wieder mehr oder weniger vergessen, aber ich hörte gerade Roy Black und so ...

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01 Apr 2003 20:55 #75956 von Mickey

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01 Apr 2003 21:31 #75968 von Obi-Wan
Obi-Wan antwortete auf Roy Black
Danke! :up:

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01 Apr 2003 21:37 #75971 von ledunkelgrau
ledunkelgrau antwortete auf Roy Black
Tja, das wars dann wahrscheinlich erstmal für meinen tollen Roy-Black-Thread :(

Dabei waren es so schöne Bilder...

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01 Apr 2003 21:39 #75973 von Obi-Wan
Obi-Wan antwortete auf Roy Black
Wir können das Gespräch ja gerne hier fortführen.

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01 Apr 2003 23:30 #76070 von Big Hunk
Big Hunk antwortete auf Roy Black

Ich bin kein Schlagerfan und finde die ganze Schlagerszene auch echt furchtbar, aber ich denke, Roy Black steht für sich alleine, was sagt ihr dazu?

Den Satz finde ich allerdings auch etwas einseitig!

Ich mag Roy Black und er hatte wirklich ein paar schöne Lieder, die durch seine angenehme Stimme noch schöner wurden, aber es gibt auch noch andere tolle Sänger aus dem Schlagerbereich.

Und die haben auch nicht immer alle was mit der "Schlagerszene" zu tun (wenn ich Dich da überhaupt richtig verstehe) sondern sind da desöfteren sogar außen vor.

Eine richtig schöne und dazue technisch sehr ausgereifte Stimme hat z. B. auch Peter Alexander, der zwar mit Abstand die längste und (auch zeitlich, fast 30 Jahre!) Chartliste vorzuweisen hat, aber der immer seinen eigenen Weg gegangen ist: Große Fernsehshows (44 Stück mit Topeinschaltquoten von bis zu 80 Prozent damals) und alle paar Jahre ein paar große Tourneen. In der ZDF-Hitparade war er allerdings (nach der Reglementänderung 1977) nur zweimal.

Jürgen Marcus hat z. B. (auch heute noch) eine Hammerstimme, obwohl man DEN schon der Schlagerszene zuordnen kann. Drafi kommt live auch gut rüber (und witzig), und gesanglich ein echter Hammer ist natürlich auch Karel Gott!

Und ich bin bekanntlich auch bekennender Heino-Hörer, auch der hat zumindest eine sehr außergewöhnliche Stimme und ein gutes Tremolo! Man hört sofort (Oh Schreck! :grin: ) DAS ist Heino.

Und nur weil die Herren Schlagermusik machen, sind es noch lange keine schlechten Sänger oder Musiker. Nur die Musik ist halt Geschmackssache.

Und Künstler aus dem deutschsprachigen Raum werden nun mal keine Weltstars!

Überträgt man die Art und Stimmen von Roy Black, Peter Alexander oder Heino auf US-Verhältnisse, dann wären sie drüben vielleicht sowas ähnliches geworden wie Pat Boone, Dean Martin oder Johnny Cash!

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01 Apr 2003 23:37 #76075 von ManInBlack
ManInBlack antwortete auf Roy Black
Nana... Ich habe wirklich nichts gegen Heino (im Gegenteil)... aber ein Vergleich mit Cash hinkt doch wohl sehr! :kopf1:

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01 Apr 2003 23:47 #76083 von Big Hunk
Big Hunk antwortete auf Roy Black

Nana... Ich habe wirklich nichts gegen Heino (im Gegenteil)... aber ein Vergleich mit Cash hinkt doch wohl sehr! :kopf1:

Auf den Einwand hatte ich gewartet. Aber ich sehe das unter dem Blickwinkel "Volksmusik". Da ist bei uns Heino der populärste und traditionellste Sänger und in den Staaten ist da halt Johnny Cash der Klassiker.

Man kan die Gesangsstile nicht vergleichen, weil sie auch eine völlig andere Musik machen, aber Country & Western ist nun mal amerikanische Volksmusik. (Und beide haben tiefe Stimmen!)

Dann würde ich auch den Vergleich in der Sparte "volkstümliche" Musik wagen, da ist dann Patti Lindner unser Garth Brooks! :smokin:

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01 Apr 2003 23:54 #76088 von ManInBlack
ManInBlack antwortete auf Roy Black
1) Johnny Cash war kein reiner Country-Sänger, sondern dürfte (besonders sein Output aus den 60s) genauso in die Folk-Sparte einzuordnen sein.

2) Cash war stets Rebell - ein unangepasster und ungeliebter Stachel im Fleische Nashvilles. Heino dagegen ist absolut angepasst und unpolitisch.


Nichtdestotrotz wird Dein kleiner Seitenhieb bzgl. Garth Brooks natürlich gerne genommen! :grin:

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02 Apr 2003 00:24 #76094 von Big Hunk
Big Hunk antwortete auf Roy Black

1) Johnny Cash war kein reiner Country-Sänger, sondern dürfte (besonders sein Output aus den 60s) genauso in die Folk-Sparte einzuordnen sein.

Für die breite Masse (und das sind numal die, die die Platten kaufen steht Johnny Cash aber nunmal für die County Musik.

Heino ist eigentlich auch genauso Schlagersänger vie Volksmusiker. Allerdings ist zufälligerweise sein aktuelles Album mal wieder eines mit richtig alten, deutschen Volksweisen.

Und beide sind in ihrem Land enorm bekannt! Und beide sind irgendwo gehaßt und geliebt zugleich.

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02 Apr 2003 01:08 #76098 von ManInBlack
ManInBlack antwortete auf Roy Black
Wobei zumeist nur das Country Establishment Johnny Cash als "Feind" betrachete...

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02 Apr 2003 07:34 #76103 von ledunkelgrau
ledunkelgrau antwortete auf Roy Black
@Big Hunk,

das ist immer so eine Sache mit "Schlagerszene", da hast du recht. Sagen wir mal, in der <span style='color:red'>heutigen</span> Schlager/ Volksmusikszene gibt es für mich nichts interessantes mehr. (siehe Kastelruther Spatzen...). Dagegen habe ich nichts (im Gegenteil!) gegen die Schlagersänger von früher. (Freddy Quinn, Roy Black, Heino, Peter Alexander, etc...)

Das mit dem Country stimmt schon auch, wer sich nicht besonders mit z.B. Johnny Cash auseinandersetzt und nicht viel von ihm besitzt, reiht ihn auch total unter Country ein, was dann ich Amerika halt so etwas wie Schlager oder Volksmusik ist. Ein gutes Beispiel ist da auch Dolly Parton. Obwohl bei ihr der Verdacht, unter Schlager oder Volksmusik zu fallen, schon von ihrem äußeren untermalt wird. Genauso Charlie Rich.

Bei uns in Deutschland gab und gibt es halt nicht viele Begriffe für deutschsprachige Sänger. Früher waren halt auch die "guten, qualitativen" Sänger Schlagersänger. Heute gibt es dann so etwas wie Xavier Naidoo (Keine Ahnung, wie man den schreibt, nicht mein Liebling). Und fast alles, was mit schlechten, heuchlerischen Liedern das große Geld in der Zielgruppe der "zurückgebliebenen" Fans machen will, schimpft sich halt heute Schlagersänger oder Volksmusiker (Obwohl dabei die echte Volksmusik ebenfalls auf der Strecke bleibt).

Das mit deutscher Volksmusik hat natürlich auch was mit Patriotismus zu tun, genauso wie in Amerika die Sache mit der Country-Musik und da ich erst 17 Jahre mein Eigen nennen kann, ist der Patrotismus in Deutschland nicht so meine Sache und ich werde mich davor hüten, Volksmusik zu hören. Dazu habe ich einfach keinen Zugang...

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02 Apr 2003 08:37 #76121 von Taniolo
Taniolo antwortete auf Roy Black

Lieber MIB, es kommt eben immer auf den Blickwinkel an. Du kanst doch nicht auf der einen Seite applaudieren, wenn Hunk Patrik Lindner mit Garth Brooks vergleicht, aber auf der anderen Seite eine differenziertere Sicht verlangen, wenn es um den Vergleich zwischen Johnny Cash und Heino geht. Mir kommt diese Sichtweise dann ziemlich eingeschrännkt vor. Natürlich sind unter diesen Umständen auch Cash und Heino sehr gut mit einander vergleichbar.
Allerdings meine ich, dass der eigentliche Trugschluss bereits darin liegt, dass man versucht amerikanische Volksmusik mit der deutschen zu vergleichen. Meiner Meinung führt bereits dieser falsche Grundgedanke in die Irre. Dass ich diesen Vergleich grundsätzlich äusserst schwierig finde, hat verschieden Ursachen. Die wesentlichen sind gesellschaftspolitischer und historischer Natur. Allein der Nationlismus oder besser das Nationalbewusstsein definiert sich in den Staaten über völlig andere Dinge als in Deutschland. Das offene Bekenntnis zu einer politischen Einstellung ist in den USA wesentlich ausgeprägter als bei uns. Historisch gesehen haben sowohl die politischen Richtungen auf der einen Seite als auch die musikalischen Strömungen ganz andere historische Einflüsse als bei unsereins. So ist die Musik in den USA viel mehr ein Schmelzprodukt hier aber auch eine Darstellung zur Unterscheidung dort. Wesentlich mehr Völkergruppen und Nationen bringen sich dort ein und auf die Countrymusik bezogen bedeutet das, dass Country in Florida und Louisiana ganz etwas anderes ist als Country in Nebraska oder Wyoming. Die Musik dient dort viel mehr als bei uns als Identifikationsmerkmal und weniger als Gaudi.
Leute wie Garth Brooks, George Strait oder Trisha Yearwood sind oder waren in den Staaten Superstars mit Plattenumsätzen, die in den Regionen eines Michael jackson liegen und mit Bühnenshows, die kaum etwas trennt von modernen Popkonzerten. Natürlich steckt bei so einer Businessmaschinerie immer auch ein ausgeklügeltes Marketing dahinter und es ist sicher nicht falsch, wenn man ab einem bestimmten Punkt von synthetischen Produkten einer modernen Musikindustrie zu sprechen beginnt.
Das aber ist eben Johnny Cash nicht. Cash ist bodenständig geblieben bis zum Schluss und hat seine musikalischen Wurzeln nie vergessen, verleugnet und zelebriert sie bis heute noch. Cash drückte und drückt mit seiner Musik ein Lebensgefühl aus, man darf aber ebenso davon ausgehen, dass er die jungen Generationen prozentual gesehen nicht mehr wirklich erreicht. Ähnliches gilt für Heino. In der Art wie er seine Musik singt und darbietet, ist er sich treu geblieben. Er hat wie kaum ein anderer altes deutsches Liedgut in das ausgehende 20. Jahrhundert hinübergerettet und mit neuen Elementen verschmolzen ohne dabei dessen herkunft zu verleugnen. Auch Heino ist für die alte Volksmusikgeneration Identifikationsfigur (gewesen) und hat die Jungen kaum noch erreicht. Heute lebt er manchmal, wenn dann und und wann noch "Tampico" durchs Hunkbachtal erschallt, in Carsten Hesse weiter ...

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