Elvis - Tinseltown Troubadour: Volume 1

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3T39-23T39-2"Lauderdale Records" kündigt die limitierte CD "Elvis - Tinseltown Troubadour: Volume 1" mit 34 Songs an und diese ist "eine lustige und dynamische Mischung aus Filmversionen, Studio-Outtakes und alternativen Mischungen" (Covertext).

Inhalt:
G. I. Blues - I Slipped, I Stumbled, I Fell - Put The Blame On Me - The Love Machine - Almost Always True - Blue Suede Shoes - Party - Shoppin´ Arround - Kissin´ Cousins - There´s Gold In The Mountains - If You Think I Don´t Need You - A Dog´s Life - Britches - Lonesome Cowboy - Loving You - Fort Lauderdale Chamber Of Commerce - Tonight Is So Right For Love - Beyond The Bend - Dirty Dirty Feeling - One Broken Heart For Sale - Let Me - Poor Boy - A Little Less Conversation - Let Yourself Go - The Lady Loves Me (With Rusty Martin) - Slowly But Surely - Summer Kisses, Winter Tears - Doin´ The Best I Can - Angel - We´ll Be Together - Harem Holiday - Night Rider - I Don´t Wanna Be Tied - There´s A Brand New Day On The Horizon

Quelle: ElvisDayByDay.Com


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Honeybee antwortete auf das Thema: #941708 18 Sep 2020 18:45
Das erste Buch ist wirklich lesenswert, Mike. Du solltest es dir überlegen. Die Zusammenhänge, die Dinge die im Hintergrund liefen...man versteht vieles danach einfach besser. Ich denke, man will dann auch den zweiten Band lesen, auch wenn man nicht ganz vorbehaltlos daran geht.

Aber man sollte sich dafür schon für den Menschen Elvis interessieren. Wenn man "nur" seine Musik möchte, braucht man diese Bücher nicht.
Für mich gehört allerdings die Biografie eines Musikers, der mich derart gefesselt hat, zwingend dazu. Ich will wissen, wie er war, was er für Ansichten hatte, wie er mit seinen Mitmenschen umgegangen ist, und mit sich selbst. Welche Interessen und Neigungen er hatte, wie er seinen Ruhm verpackt hat und wie sein Alltag aussah. Ob er Tierfreund war, politisch interessiert und wie er seine Freizeit verbracht hat.
Denn das alles macht den Menschen aus, der da seine Seele offen legt. Wobei Singer-Songwriter das ja eher tun als so ein Elvis. Aber wie er Emotionen transportiert hat, das hat schon etwas von Das-Innere-nach-Außen-kehren".
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Mike.S. antwortete auf das Thema: #941707 18 Sep 2020 18:31
Ja verstehe. So ähnlich, wie Du das schilderst, habe ich mir den Inhalt auch vorgestellt. Man hat ja schon 'mal davon gehört. Womöglich habe ich deswegen auch nie Lust gehabt, sie zu lesen. Auch wenn das erste Buch bestimmt sehr gut ist. Ich mag's halt auch nicht zu analytisch, da werden oft tausend Sachen in einen einzigen Song, wie z.B. Mystery Train hineininterpretiert, dabei hatten die Jungs einfach nur Spaß.
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Honeybee antwortete auf das Thema: #941705 18 Sep 2020 18:06

Mike.S. schrieb:

Honeybee schrieb: Da hast du mich missverstanden. Niemand hat mich darin beeinflusst was mir gefällt! Es ging mehr darum, dass ich an meinem Geschmack gezweifelt habe oder dachte, dass ich diese angeblichen negativen Aspekte einfach nicht höre. Man könnte auch sagen, ich habe zunächst nach dem Schlechten in den STs gesucht.

So, neuer Anlauf. Also im Grunde meinen wir ja eh das gleiche, dass man diese musikkritischen Bücher auch nicht überbewerten sollte. Auch ich als Nicht-Guralnick-Kundiger kenne mich ein wenig mit Elvis aus - immerhin. Musikhistorisch ist das sicherlich alles ganz toll. Das sind auch die CD-Besprechungen in der SZ. Sagen wir's so, ich höre mir die neue Bob Dylan trotzdem an, auch wenn sie schon wieder CD des Monats ist. Bei den meisten Empfehlungen sträuben sich jedoch die Haare - obwohl es viele gibt, die nur das und genau deswegen kaufen.


Ich meine das noch ein bisschen anders. Guralnick hat, und da hat Rider etwas falsch in Erinnerung gehabt, die Filmjahre und damit auch die Soundtracks ziemlich stiefmütterlich behandelt. The Unmaking Of Elvis Presley....dem hat er Genüge getan. Im zweiten Teil der Biografie, die mit Elvis' Eintritt in die Army beginnt, geht es - mit wenigen Ausreißern - nur noch bergab. Er vermittelt dieses Bild durchweg. Guralnick suggeriert eindeutig, dass die Filme (inklusive der STs) Elvis das Genick gebrochen haben. So fantastisch der erste Teil war, so viel Begeisterung seitens Guralnick für Elvis' Aufstieg zu spüren war, so sehr blitzen seine Ansichten über die späteren Jahre durch. MMn ist Guralnick ein Vertreter der "Elvis-hat-den-Tod-der-Mutter-nicht-verkraftet"-Liga. Diese ziemlich persönliche Ansicht in einer seriösen Bio zu zeigen, sehe ich kritisch.
Guralnick wird hochgelobt. Irgendwo zurecht. Er hat ein tierisches Arbeitspensum hingelegt. Aber er stützt sich fast ausschließlich auf Berichte und Aussagen dritter. Und die Auswahl dieser Dritten kann mitunter ein schiefes Bild erzeugen.

Nicht falsch verstehen: auch ich denke nicht, dass Hollywood zu Elvis' besten Erfahrungen gehörte und dass die Soundtracks Weltklasse sind. Im Vergleich zu anderen Phasen in seiner Karriere waren sie zum Teil wirklich keine Highlights.
Aber ein Peter Guralnick sollte sich darüber im Klaren sein, dass er auch Meinungen macht. Es ist wie mit allem: die Sichtweise macht den Bericht.
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Mike.S. antwortete auf das Thema: #941704 18 Sep 2020 17:52

Moreno schrieb: Mike, wo ist eigentlich Dein Laden? Meine Vermutung geht Richtung "Minga"...

Genau dort, mittendrin.:grin: Puh, heut' ist stressig, sorry für die späten Antworten.
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Mike.S. antwortete auf das Thema: #941703 18 Sep 2020 17:50

Honeybee schrieb: Da hast du mich missverstanden. Niemand hat mich darin beeinflusst was mir gefällt! Es ging mehr darum, dass ich an meinem Geschmack gezweifelt habe oder dachte, dass ich diese angeblichen negativen Aspekte einfach nicht höre. Man könnte auch sagen, ich habe zunächst nach dem Schlechten in den STs gesucht.

So, neuer Anlauf. Also im Grunde meinen wir ja eh das gleiche, dass man diese musikkritischen Bücher auch nicht überbewerten sollte. Auch ich als Nicht-Guralnick-Kundiger kenne mich ein wenig mit Elvis aus - immerhin. Musikhistorisch ist das sicherlich alles ganz toll. Das sind auch die CD-Besprechungen in der SZ. Sagen wir's so, ich höre mir die neue Bob Dylan trotzdem an, auch wenn sie schon wieder CD des Monats ist. Bei den meisten Empfehlungen sträuben sich jedoch die Haare - obwohl es viele gibt, die nur das und genau deswegen kaufen.

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