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file Queen of King: Preslisa

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09 Dez 2004 12:48 #281980 von Charles
Charles erstellte das Thema: Queen of King: Preslisa
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Mit Ukulele, Gesang und einem Repertoire unbekannter Elvis-Soundtracks huldigt die zuckersüße Preslisa dem King. Mit einer Magisterarbeit über Mr. Presley und dem Schrank voller Elvis-Filme ist sie die Queen of King...

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Preslisa über Preslisa, E-Movies und die Absurdität des guten Geschmacks


Als ich ach Jahre alt war, habe ich in der Plattenkiste meiner Mutter gewühlt und bin auf ungefähr 20 Elvis-Singles aus den 50ern gestoßen. Sofort war ich angefixt, hab mir einen ausrangierten Plattenspieler meiner Eltern in meinem Zimmer aufgebaut und die Platten unermüdlich abgenudelt, hab meine Kuscheltiere dazu tanzen lassen und „Treat Me Nice“ unverblümt eingedeutscht und „Gib mir ein Eis“ dazu geträllert.

Als ich den ersten Elvis-Film (1985 – ein Elvis-Jahr, er wäre 50 geworden) im Fernsehen sah, war ich sofort verknallt. Und so war die erste Schallplatte, die ich mir vom Winter-Schulzeugnis-Belohnungsgeld gekauft habe natürlich eine Elvis-Platte: Film-Songs, zuckersüße Schmachtsongs, aber auch Songs wie „Trouble“, „Lonesome Cowboy“ oder „Charro“, die mich damals schon mit ihrer eigentümlichen Energie schwer beeindruckt haben.

Einen absolut heftigen Elvis-Flashback hab ich dann an der Uni erlitten. Im Seminar über Medienprominenz, Fachbereich American Social Studies, hielt eine Kollegin ein Referat über Madonna – fand ich ganz nett, aber ich mußte die ganze Zeit an Elvis denken. Also hab ich dann eine Hausarbeit über die Vermarktung von Elvis und über seinen Manager Col. Tom Parker geschrieben. Die hat meinem Dozenten so gut gefallen, daß er sofort damit einverstanden war, daß ich auch meine Magisterarbeit über Elvis schreibe, Titel: „Elvis Presley 2001 – eine amerikanische Odyssee“.
Etwa zwei Monate lang habe ich mich im Elvis-Universum rumgetrieben, und anstatt überschaubarer zu werden, wurde es nur immer uferloser. Ich habe zahllose Biographien, sogar wissenschaftliche Abhandlungen über Elvis gelesen, und wenn ich nicht gerade über ihn geschrieben habe, habe ich mich durch seine Karriere gehört, durch die leise und die laute.

So daß meine Nachbarin einmal nachts um zwei bei mir klopfte: “Sag mal, reicht’s dir nicht bald mal mit Elvis?“ Verwundert habe ich mich dasselbe gefragt und fand’s auch ein wenig bedrohlich, daß ich eindeutig mit „Nein!“ antworten mußte.

Je mehr ich versuchte, den roten Faden zu finden, das Phänomen Elvis zu erklären, desto unerklärlicher wurde es. Wie bitte, soll das denn auch gehen, daß ein Musiker (oder sagen wir lieber vorsichtiger: Sänger) über einen Zeitraum von fast zehn Jahren kein einziges Konzert gibt, stattdessen im Schnitt 3-4 handlungsarmen Filmen Gesicht, Körper und Stimme leiht und auch nur ins Studio geht, um die Songs für die Filme aufzunehmen und damit seine Karriere nicht total ruiniert?

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Denn die meisten dieser Filme kann man sich auch mit größter Entschlossenheit nicht in voller Länge reinziehen. Das sind schon keine B-Movies oder C-Movies mehr, das sind waschechte E-Movies. Man hangelt sich von Filmsong zu Filmsong – und man wird doch belohnt. Mit so unglaublichen Songs wie „Petunia, the gardener’s daughter“, „There’s no room to rhumba in a sportscar“ oder dem „Song of the shrimp“. Das Fazit meiner Magisterarbeit war genauso abenteuerlich wie diese Titel: Elvis ist aus der heutigen (Pop)Kultur nicht mehr wegzudenken, weil wir alle längst ein bißchen Elvis sind.

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Also hängen in einem Video von Ash Elvis-Bild an der Wand, also läßt sich Britney Spears im Las-Vegas-Elvis-Look ablichten, also hätte Janis Joplin ihn gerne geheiratet, also fand auch John Lennon, daß es vor Elvis nur ein großes Nichts gab,
also versuchen auch kleine Disney-Außerirdische auf Hawaii Mensch zu werden, indem sie Elvis werden

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In meiner Schauspielausbildung wurde mir dann beigebracht, daß ich aufhören muß zu denken. Anfang des Jahres habe ich begonnen, Ukulele zu spielen, gesungen habe ich schon immer gerne, Elvis-Lieder habe ich mir schon mit acht Jahren draufgeschafft (allerdings erstmal in Englisch-rückwärts).

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<!--Resize_Images_Hint_Text--><!--/aimg--> <a href=' www.oddio.de/verschworung/august/media/play.ram ' target='_blank'>Listen to Preslisa

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<!--Resize_Images_Hint_Text--><!--/aimg--> <a href=' www.weltbuerowahnsinn.de/WBW/Z/playfiles/Zplay19.htm ' target='_blank'>Pocket Full Of Rainbows

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<!--Resize_Images_Hint_Text--><!--/aimg--> <a href=' www.weltbuerowahnsinn.de/WBW/Z/playfiles/Zplay20.htm ' target='_blank'>Song Of The Shrimp

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<!--Resize_Images_Hint_Text--><!--/aimg--> <a href=' www.weltbuerowahnsinn.de/WBW/Z/playfiles/Zplay21.htm ' target='_blank'>The Walls Have Ears

Also war klar: jetzt wird nicht mehr nachgedacht, sondern gehuldigt und zelebriert.

<span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Quelle: Oddio.De / Preslisa.De</span>

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09 Dez 2004 13:24 #281986 von Vincent-The-Falcon
Vincent-The-Falcon antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
Die Chica singt den "Song of the shrimp"!!!!!!!!!

:up:


:ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben:

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09 Dez 2004 19:42 #282073 von ManInBlack
ManInBlack antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa

Die Chica singt den "Song of the shrimp"!!!!!!!!!

:up:


:ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben:

Ein sehr trauriges Lied. <_<

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10 Dez 2004 13:46 #282272 von susan
susan antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa

Die Chica singt den "Song of the shrimp"!!!!!!!!!

:up:


:ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben: :ergeben:

:blush: :beifall:

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10 Dez 2004 15:45 #282293 von Harty
Harty antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
ich kenne nur zwei sehr gute Ukulele Spieler:

Stefan Raab und

BIG HUNK :-)

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10 Dez 2004 18:43 #282309 von Girlhappy
Girlhappy antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
The Walls Have Ears - das hat was :up: :beifall: :beifall: :beifall:

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10 Dez 2004 20:18 #282367 von Donald
Donald antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
Ein Lob muß ich dieser jungen Dame schon mal für ihre Songauswahl aussprechen! Cool! :up:


:wub:

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11 Dez 2004 13:30 #282629 von Colonel
Colonel antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
Also sehr ausgfallen das ganze, tolles Cover und eine wirklich ideenreiche Interpretation!
je mehr ichs höre, je besser gefällt es mir, NOT bad! :up: :up:

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11 Dez 2004 15:22 #282644 von Harty
Harty antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
Dir gefällt wohl eher das Cover und die Ukulele...

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30 Dez 2004 08:51 #290452 von Vincent-The-Falcon
Vincent-The-Falcon antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
Das hier muss eigentlich in "Stars National" und raus aus diesem Hinterhof-Putzfrauen-Thread der Immi-Arschhölle. :up:

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30 Mai 2005 14:49 #360905 von Charles
Charles antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
Es sind Tabus, die Elvis in den fünfziger Jahren gebrochen hat und heute wird Elvis gerne in Dekaden eingeteilt, die darüber hinwegtäuschen sollen, dass er verschiedene Rollen zu spielen hatte und seine Persönlichkeit eben mehr als nur eine Facette gebar. Wir, die Spätgeborenen, haben Elvis grundsätzlich anders wahrgenommen als seine Zeitgenossen. Unser Erleben verlief nicht chronologisch. Wir lernten nicht in striktem zeitlichem Ablauf den Rocker, dann den Filmstar und seichten Schlagersänger, später den Lederbekleideten und noch später den Hüftspeckummantelten kennen. Unser Erleben verlief rein zufällig und wer zuerst „Are You Lonesome Tonight“ hörte, lernte vielleicht erst Jahre später „Baby Let’s Play House“ kennen. Diese Art der Wahrnehmung verwässerte auch den Umgang mit der Enttäuschung über die arg strapazierte und klischeehafte Darstellung der Abkehr vom harten Rocker zum sanften Weichling. Uns war seine Musik stets so vermischt, dass wir Elvis von Beginn an als eine sehr bunte Veranstaltung erlebt hatten.

Man kann mit Elvis auf verschiedene Arten umgehen. Ganze Alben sind heute gefüllt mit Versuchen seine späten Aufnahmen im Stile der fünfziger Jahre ertönen zu lassen. Wie schön wäre es für manche, zwanzig Jahre seiner Karriere auf zwei Jahre zu reduzieren. „Viva Las Vegas“ wird heute schon von einer Reihe von Bands präsentiert und es gilt als schick, dass dies in unterschiedlichsten Stilen geschieht.

Preslisa nun versucht es sehr folkloristisch und nähert sich „ihrem“ Elvis auf sehr individuelle Weise. Es ist ein Tabubruch, weil man hinlänglich seine Aufnahmen der sechziger Jahre als minderwertig betrachtet und dies gilt gemeinhin als völlig korrekt. Hier besteht einhelliger Konsens, der seinen Höhepunkt vor Jahren mit dem Album „“Elvis Greatest Shit“ auf dem „Dog Vomit“-Label passierte. Preslisa widmet sich seinen gemeinhin als unsäglich bezeichneten Geschmacksverirrungen, die auf seltsame Weise auch Einzug in entsprechende Filmchen fanden. Hier nun die Essenz mancher dieser Werke. Die Ukulele begleitet dieses Treiben und sorgt für die Puderzuckerung dieser sehr eigenwilligen Interpretationen, die allerdings zum großen Teil einen sehr privaten und unerwarteten Charme verströmen. Von Kitsch ist hier die Rede, aber was ist Kitsch von Kitsch. Ergeben Kitsch multipliziert mit Kitsch Kunst? Tatsächlich erleben wir hier inhaltlich die Darstellung einer heilen Welt, die unangemessene formale Bewältigung eines Scheingehalts, aber war es tatsächlich die Intention hier Kunst zu schaffen? Ich denke nicht, denn Preslisa wagt sich an die die oft geschmähten Songs aus einer ungewohnten Perspektive heran. Mit brüchiger Puderzuckerstimme haucht sie zu ihrer Ukulele zarte Schneeflockentöne, so grazil wie die mikroskopisch kleinen Ornamente der Eiskristalle. Zu sanft für den kritischen Umgang mit diesem Material? Nein, eher dazu geeignet, sich dieses Wesen am lodernden Feuer vorzustellen, wenn sie gerade ein paar Shrimps grillt und dabei vor Mitleid Tränen fließen lässt. Wer da nicht tröstend eingreift, hat gar nichts kapiert.

<span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Quelle: Review by Karl Platten / RockinFifties.De</span>

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30 Mai 2005 15:20 #360968 von Copperhead
Copperhead antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
Bei "Press, Lisa" dachte ich schon, dat Lisel wäre wieder schwanger... :null:

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30 Mai 2005 19:07 #361243 von Vincent-The-Falcon
Vincent-The-Falcon antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa

Bei "Press, Lisa" dachte ich schon, dat Lisel wäre wieder schwanger... :null:

dafür solltest du fliegen!

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31 Mai 2005 18:55 #362102 von TomAaron
TomAaron antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
ich finde was sie macht auch ganz nett!
schöne interpretation und in der tat interessante songauswahl!

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17 Aug 2007 00:42 #613307 von Donald
Donald antwortete auf das Thema: Queen of King: Preslisa
Auf ihrer <a href=' www.preslisa.de/ ' target='_blank'>HP gibt´s neue Soundfiles. :wub:

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