file Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen

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27 Nov 2017 22:33 - 27 Nov 2017 22:35 #905924 von Alsterläufer
Alsterläufer antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen

Earth Boy schrieb:

Alsterläufer schrieb:

Earth Boy schrieb:

Alsterläufer schrieb:

Earth Boy schrieb: Ich habe es gefunden. S. 375 im Jörgensen Buch bei der Dezember 73 Stax Session.


Einerseits scheint es hier Konsens zu sein, dass Elvis alles abgenickt hat. Warum hat er dann diesbezüglich Korrespondenz mit Parker geführt? Er hätte doch einfach nur Felton anrufen und sagen brauchen: Das machen wir jetzt so und so.


Hast du denn Thread gelesen? Diesen von dir genannten Konsens gab es hier nie.

Bei Country kann ich deine Aussage ja noch verstehen, aber Aloha ist einfach nur ein Live Album.


Auch "Aloha" war ein Konzeptalbum: Alles nur geklaut.


:huh:


"Aloha" bestand aus Cover-Versionen.
Letzte Änderung: 27 Nov 2017 22:35 von Alsterläufer.

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27 Nov 2017 22:42 #905925 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen

Alsterläufer schrieb:

Earth Boy schrieb:

Alsterläufer schrieb:

Earth Boy schrieb:

Alsterläufer schrieb:

Earth Boy schrieb: Ich habe es gefunden. S. 375 im Jörgensen Buch bei der Dezember 73 Stax Session.


Einerseits scheint es hier Konsens zu sein, dass Elvis alles abgenickt hat. Warum hat er dann diesbezüglich Korrespondenz mit Parker geführt? Er hätte doch einfach nur Felton anrufen und sagen brauchen: Das machen wir jetzt so und so.


Hast du denn Thread gelesen? Diesen von dir genannten Konsens gab es hier nie.

Bei Country kann ich deine Aussage ja noch verstehen, aber Aloha ist einfach nur ein Live Album.


Auch "Aloha" war ein Konzeptalbum: Alles nur geklaut.


:huh:


"Aloha" bestand aus Cover-Versionen.


A big hunk o love ist meines Wissens kein Cover. Can't help falling in love, burning love und suspicious minds betrachte ich auch nicht als Cover.


Btw. Die Introduction ist definitiv kein Cover :grin:

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28 Nov 2017 15:30 #905927 von DumbAngel
DumbAngel antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen

Atomic Powered Poster schrieb: Tut mir leid, für mich ist das nicht klar. Du meinst jetzt nicht dass das ein Countryalbum ist (bzw. eben doch nicht so richtig, oder?) ....das macht es ja noch nicht zu einem Konzeptalbum..



Ganz richtig!
Die Tatsache, dass die einzelnen Lieder mit "I was born ..." zusammengehalten werden, macht kein Konzeptalbum. Das einzige Konzept, das man sich vorstellen könnte und das anwendbar auf die Platte wäre, ist, dass es ein zum größten Teil aus Country-Stücken bestehendes Album ist. Aber auch das macht kein Konzeptalbum.
Hätte Elvis - jetzt nur zum Beispiel - die Stücke alle in einem Sound, der einer bestimmten Epoche entspricht, gespielt, also etwa Ragtime (wie gesagt, nur als Beispiel), dann könnte u. U. von einem Konzeptalbum gesprochen werden. Oder auch, wenn die Lieder durch bewusste Anordnung eine vorausgesetzte Geschichte erzählen. Aber so wie es ist, ist es alles andere als ein Konzeptalbum. Es ist schlichtweg ein zum größtenTeil aus Country-Stücken bestehendes Album.



Elvis hat in seiner ganzen Karriere kein Konzeptalbum aufgenommen und ich denke auch nicht, dass er daran großes Interesse gehabt hätte.

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28 Nov 2017 17:28 #905929 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen
Ich behaupte auch nicht, dass Country ein Konzeptalbum ist, aber dass dem ganzen ein konzeptioneller Grundgedanke zugrunde lag, nämlich Musik, mit der er aufwuchs - Country Musik - zum Thema zu machen, ist offensichtlich. Dass dann nicht alle Nummern tatsächlich aus Elvis Jugend oder Kindheit stammen, ja noch nicht mal Country Musik sind, ist dann Zeichen dafür, dass man den Grundgedanke keinesfalls zu Ende geführt hat.

Wie ich aber bei Sgt. Pepper bereits schrieb, scheint ein durchgehend roter Faden keinesfalls von Nöten zu sein, um als Konzeptalbum durchzugehen, da dort lediglich der Titelsong, welcher zweimal vorkommt und der Übergang zu With a little help from my friend zusammen passen. Der Rest hat absolut nichts damit zu tun und hätte dieses Album nicht dieses Cover, würde auch keiner über dieses läppische "Konzept", wir tun so, als wären wir eine andere Band, ein Wort verlieren.


Und vor diesem Hintergrund kann ich verstehen, dass jemand Elvis Country als Konzeptalbum anführt, auch wenn es in meinen Augen keines ist.

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28 Nov 2017 21:16 - 28 Nov 2017 21:20 #905933 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen
Das ist alles absolut richtig was du über Pepper schreibst, ich war nur erstaunt weil du schriebst es sei offensichtlich warum man Country als Konzeptalbum sehen könne (und ja, ich habe durchaus sofort verstanden dass du das Album nicht für ein Konzeptalbum hälst), mir ist dieser Gedanke wirklich nie gekommen. Zwar ist mir dieser Gedanke in der Fanwelt schon begegnet (auch dass Boulevard eines wäre, warum auch immer), aber so eine wirklich schlüssige Erklärung für diese These habe ich eben nie gelesen. Aber diejenigen die von Konzeptalben sprachen waren ohnehin meist die Fans für die Elvis auch ein Perfektionist und Opernsänger war.....

Im Endeffekt ist es auch wurscht, ein feines Album die Country, alles andere interessiert ohnehin nicht.
Letzte Änderung: 28 Nov 2017 21:20 von Atomic Powered Poster.

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28 Nov 2017 22:44 #905939 von DumbAngel
DumbAngel antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen

Earth Boy schrieb: Ich behaupte auch nicht, dass Country ein Konzeptalbum ist



Das war auch gar nicht auf dich bezogen meinerseits. Es ging einfach um die immer wiederkehrende Behauptung in Elvis-Kreisen

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01 Dez 2017 18:42 #905989 von Alsterläufer
Alsterläufer antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen

Earth Boy schrieb:

Alsterläufer schrieb:

Earth Boy schrieb:

Alsterläufer schrieb:

Earth Boy schrieb:

Alsterläufer schrieb:

Earth Boy schrieb: I/quote]

A big hunk o love ist meines Wissens kein Cover. Can't help falling in love, burning love und suspicious minds betrachte ich auch nicht als Cover.


Btw. Die Introduction ist definitiv kein Cover :grin:


Big Hunk war in der Tat kein Cover. Hat jemand von Euch mal irgendwo gelesen, wie es zur Liedauswahl von "Aloha" gekommen ist? Angeblich soll Elvis bei der Show gerne mal wieder "Muss i denn" gesungen, aber davon Abstand genommen haben, als er erfuhr, dass das German TV bei der Liveübertragung nicht dabei ist.

Bei "Can't Help" ist zumindest die Musik lt. Wikipedia geklaut: "..., während Peretti sich ausschließlich um die Melodie kümmerte, die auf dem französischen Lied Plaisir d’amour von Jean-Paul-Égide Martini aus dem 18. Jahrhundert basiert."

"S. M." ist vom Autor geklaut. Mark James kam 1968 damit raus.

"Burnning" war ein Arthur-Alexander-Song, der es wg. Elvis Charterfolg in 1972 in die Show schaffte. Wg. der Aktuallität sozusagen.

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01 Dez 2017 19:32 - 01 Dez 2017 19:34 #905990 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen
Dessen bin ich mir alles bewusst, daher schrieb ich auch "betrachte ich [sie] nicht als Cover".

Can't help basiert auf einer alten Melodie, die aber heute nur deshalb (noch) weltweit bekannt ist, weil Elvis ein Lied aufgenommen hat, welches auf diesem Traditional basiert. Des Weiteren ist sowohl Arrangement als auch Text original Elvis. Insofern ganz gleich, wie man es betrachtet, kein Cover im klassischen Sinn. Wenn man es so eng sieht wie du, wäre bspw. Go west von den Village People ein Cover des Kanons und Gigue in D-Dur von Pachelbel, nur weil man sich wie tausend anderer Songs an diese überaus populäre Barockmelodie anlehnt.

In der Tat wurden sowohl Suspicious minds als auch Burning Love vorher von anderen anderen Interpreten aufgenommen, aber beides absolute Flops, die kein Menschen kennen würde, hätte Elvis sie nicht aufgenommen. Nur durch Elvis sind diese Songs heute Klassiker der Popmusik. Im Falle von Burning Love ist es sogar so, dass sowohl Alexander als auch das Demo von Linde sich deutlich von Elvis Version unterscheiden. Genau genommen also die Version, die bekannt ist, es vorher gar nicht gab.

Nur so am Rande. Ich weiß, so hast du es nicht gemeint, aber Elvis hat die Songs mitnichten geklaut. Mark James hat sein Suspicious Minds ganz direkt Moman für Elvis angeboten und Linde hat sein Lied zumindest Felton vorgespielt, was er mit Sicherheit nicht nur getan hat, um Jarvis Meinung zu hören.

Nun kann man der Meinung sein, dass der, der das Lied zuerst aufnimmt, der Originalinterpret ist und alles, was danach kommt, ein Cover. Faktisch kann man dem nichts entgegensetzen. Und dennoch versuche ich es :grin:

Zum einen gibt es bei Interpreten wie Elvis immer einen Originalinterpret, da irgend jemand ja vorher das Lied als Demo aufgenommen haben muss. Ist so eine Sichtweise sinnvoll? Ich denke nicht. Macht der Umstand, dass diese Demos zu Elvis Lebzeiten nicht erschienen sind und nie erscheinen sollten einen Unterschied zur Single von James, die zwar raus kam, aber abgesehen von Freunden und Bekannten, vermutlich von niemanden gekauft wurde? Ich denke nicht. So gesehen wäre selbst ein Lied wie His Latest ein Cover, da Mort Shumann es zuvor aufgenommen hat. Zum anderen stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit auf ein Cover abzustellen, wenn es durch jemand anderes erst bekannt wurde und dessen Version sich sogar noch vom Erstinterpret unterscheidet. Letzterer Umstand trifft allerdings zugegebenermaßen auf Suspicious minds nicht zu, welches eine 1:1 Kopie darstellt.
Letzte Änderung: 01 Dez 2017 19:34 von Earth Boy.
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01 Dez 2017 19:57 #905992 von king77
king77 antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen
So sehe ich das auch. Zu Burning Love muss man dazu sagen als Elvis den Song aufnahm am 28.3.72 gab es die Version von Arthur Alexander noch gar nicht. Er hat es zwar bereits im Jän. 72 eingespielt aber seine Version erschien erst im Juni 72. Elvis Single kam im Aug. auf den Markt deshalb wird oft seine Version als Cover Version bezeichnet obwohl beide Interpreten unabhängig voneinander das Demo von Dennis Linde gehört hatten u. den Song eben auf ihre Art interpretiert haben. Hätte RCA die Single im Mai veröff. wäre Elvis die Org. Version u. Alexander die Cover Version.
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01 Dez 2017 20:05 - 01 Dez 2017 20:10 #905993 von Alsterläufer
Alsterläufer antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen

Earth Boy schrieb: Dessen bin ich mir alles bewusst, daher schrieb ich auch "betrachte ich [sie] nicht als Cover".

Can't help basiert auf einer alten Melodie, die aber heute nur deshalb (noch) weltweit bekannt ist, weil Elvis ein Lied aufgenommen hat, welches auf diesem Traditional basiert. Des Weiteren ist sowohl Arrangement als auch Text original Elvis. Insofern ganz gleich, wie man es betrachtet, kein Cover im klassischen Sinn. Wenn man es so eng sieht wie du, wäre bspw. Go west von den Village People ein Cover des Kanons und Gigue in D-Dur von Pachelbel, nur weil man sich wie tausend anderer Songs an diese überaus populäre Barockmelodie anlehnt.

In der Tat wurden sowohl Suspicious minds als auch Burning Love vorher von anderen anderen Interpreten aufgenommen, aber beides absolute Flops, die kein Menschen kennen würde, hätte Elvis sie nicht aufgenommen. Nur durch Elvis sind diese Songs heute Klassiker der Popmusik. Im Falle von Burning Love ist es sogar so, dass sowohl Alexander als auch das Demo von Linde sich deutlich von Elvis Version unterscheiden. Genau genommen also die Version, die bekannt ist, es vorher gar nicht gab.

Nur so am Rande. Ich weiß, so hast du es nicht gemeint, aber Elvis hat die Songs mitnichten geklaut. Mark James hat sein Suspicious Minds ganz direkt Moman für Elvis angeboten und Linde hat sein Lied zumindest Felton vorgespielt, was er mit Sicherheit nicht nur getan hat, um Jarvis Meinung zu hören.

Nun kann man der Meinung sein, dass der, der das Lied zuerst aufnimmt, der Originalinterpret ist und alles, was danach kommt, ein Cover. Faktisch kann man dem nichts entgegensetzen. Und dennoch versuche ich es :grin:

Zum einen gibt es bei Interpreten wie Elvis immer einen Originalinterpret, da irgend jemand ja vorher das Lied als Demo aufgenommen haben muss. Ist so eine Sichtweise sinnvoll? Ich denke nicht. Macht der Umstand, dass diese Demos zu Elvis Lebzeiten nicht erschienen sind und nie erscheinen sollten einen Unterschied zur Single von James, die zwar raus kam, aber abgesehen von Freunden und Bekannten, vermutlich von niemanden gekauft wurde? Ich denke nicht. So gesehen wäre selbst ein Lied wie His Latest ein Cover, da Mort Shumann es zuvor aufgenommen hat. Zum anderen stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit auf ein Cover abzustellen, wenn es durch jemand anderes erst bekannt wurde und dessen Version sich sogar noch vom Erstinterpret unterscheidet. Letzterer Umstand trifft allerdings zugegebenermaßen auf Suspicious minds nicht zu, welches eine 1:1 Kopie darstellt.


Meine Argumentationskette zu "Can't Help" war natürlich an den Haaren herbeigezogen. Man könnte auch sagen: Blanker Unsinn. Der Song wurde einfach aus zwei Gründen genommen: Elvis schon traditionelles Schlusslied und nebenbei noch ein Lied mit (Blue-)Hawaii-Bezug.

"S. M." erfüllt die Voraussetzungen: Nicht von ihm, nicht für ihn. Ergo: geklaut. Wurde aber bestimmt nur genommen, weil es Elvis zum damaligen Zeitpunkt letzte No. 1 war.

Gleiche Argumentation bei "Burning" An Alexander dürfte keiner gedacht haben. Man wollte einfach ein, zwei aktuellere Elvis-Hits dabei haben, zwecks Wiedererkennungswert fürs Publikum.

Demosänger fallen für mich unter den Tisch. Die sind für mich keine Originalsänger. Es geht mir immer um die Sänger, die erstmals einen Song auf den Makt bringen. Die Demosänger hätte ich ohne You Tube bis heute gar nicht gekannt. Was ja im Grunde auch ein Armutszeugnis für unseren Helden ist, wenn der sich nicht an Hand des Textes und deventuell der Noten ausmalen kann, ob man aus einem angebotenen Lied etwas machen kann.

Und doch bin ich überzeugt, dass Elvis primär Hits von Kollegen vortragen wollte.

Ich habe eher von der CBS Show den Eindruck, dass wahllos irgendwelche Titel für die Show genommen wurden. Einen Zusammenhang erkenne da auch ich nicht.
Letzte Änderung: 01 Dez 2017 20:10 von Alsterläufer.

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01 Dez 2017 20:19 - 01 Dez 2017 20:36 #905994 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen

Alsterläufer schrieb: Demosänger fallen für mich unter den Tisch. Die sind für mich keine Originalsänger. Es geht mir immer um die Sänger, die erstmals einen Song auf den Makt bringen.


Das ist auch die gängige Meinung und meine Aussage, war natürlich ein wenig überzogen, aber mal konkret, warum ist derjenige, der auf einem kleinen Pisslabel die Single raus bringt, die keiner kauft, eher der Originalinterpret als der Demosänger, dessen Einspielung auf ein Azetat gepresst wird. Als Vorbild, für den Interpreten, der das Lied aufnimmt, können beide dienen. Anders ausgedrückt: man kann beide 1:1 kopieren.

Die Demosänger hätte ich ohne You Tube bis heute gar nicht gekannt.


Es gibt ja mittlerweile einige Veröffentlichungen, auf denen Demos zu Elvis Songs veröffentlicht wurden. Writing for the King, Summer 61, Elvis sings, and than I wrote songs for Elvis von Don Robertson, die Elvis Sings... CDs (meine ich) und irgendwann ist mir noch eine CD als Download von Randy Starr unterkommen, die ich aber nicht mehr finde.

Was ja im Grunde auch ein Armutszeugnis für unseren Helden ist, wenn der sich nicht an Hand des Textes und deventuell der Noten ausmalen kann, ob man aus einem angebotenen Lied etwas machen kann.


Anhand der Noten der Melodie höre ich noch kein Arrangement und ich behaupte mal, ohne Quellen zu haben, dass die wenigsten Sänger anhand der Notenblätter sich ein Lied vorstellen könnten. Selbst Leute wie McCartney oder Lennon hatten nur rudimentäre Kenntnisse von Musiktheorie.
Letzte Änderung: 01 Dez 2017 20:36 von Earth Boy.

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01 Dez 2017 20:45 #905996 von Alsterläufer
Alsterläufer antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen

Earth Boy schrieb:

Alsterläufer schrieb: Demosänger fallen für mich unter den Tisch. Die sind für mich keine Originalsänger. Es geht mir immer um die Sänger, die erstmals einen Song auf den Makt bringen.


Das ist auch die gängige Meinung und meine Aussage, war natürlich ein wenig überzogen, aber mal konkret, warum ist derjenige, der auf einem kleinen Pisslabel die Single raus bringt, die keiner kauft, eher der Originalinterpret als der Demosänger, dessen Einspielung auf ein Azetat gepresst wird. Als Vorbild, für den Interpreten, der das Lied aufnimmt, können beide dienen. Anders ausgedrückt: man kann beide 1:1 kopieren.

Die Demosänger hätte ich ohne You Tube bis heute gar nicht gekannt.


Es gibt ja mittlerweile einige Veröffentlichungen, auf denen Demos zu Elvis Songs veröffentlicht wurden. Writing for the King, Summer 61, Elvis sings, and than I wrote songs for Elvis von Don Robertson, die Elvis Sings... CDs (meine ich) und irgendwann ist mir noch eine CD als Download von Randy Starr unterkommen, die ich aber nicht mehr finde.

Was ja im Grunde auch ein Armutszeugnis für unseren Helden ist, wenn der sich nicht an Hand des Textes und deventuell der Noten ausmalen kann, ob man aus einem angebotenen Lied etwas machen kann.


Anhand der Noten der Melodie höre ich noch kein Arrangement und ich behaupte mal, ohne Quellen zu haben, dass die wenigsten Sänger anhand der Notenblätter sich ein Lied vorstellen könnten. Selbst Leute wie McCartney oder Lennon hatten nur rudimentäre Kenntnisse von Musiktheorie.


Piss- oder Major-Label: Wer zuerst veröffentlicht, hat die Nase vorn.

Auch alle FTD-CDs würde ich, glaube ich, ohne Internet und Lothars Shop nur in Auszügen kennen. Im Nachhinein ärgerte ich mich, dass ich die ersten FTDs überteuert bei World of Music (WOM) im Alsterhauskeller kaufte.

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01 Dez 2017 21:20 - 01 Dez 2017 21:21 #905997 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen
Wer einen Song zuerst veröffentlicht gilt gemeinhin als Originalinterpret, das muss aber nicht bedeuten dass der nächste Künstler der den Song aufnimmt sich an dieser Version orientiert oder den Song von dieser Version her kennt, daher verstehe ich nicht jeden Song den ein Sänger als, sagen wir mal, zweiter herausbringt als Cover. Ob von der Erstveröffentlichung nun aber fünf oder fünf Milliarden Kopien verkauft wurde ist dabei aber wohl Banane. Deshalb ist B.Love kein Cover für mich, SM aber unbedingt.
Letzte Änderung: 01 Dez 2017 21:21 von Atomic Powered Poster.

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01 Dez 2017 21:49 #905999 von king77
king77 antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen
SM ist für mich auch keine richtige Cover Version. Hätte Chips Moman Elvis das Lied nicht angeboten u. nähergebracht wäre er nie auf die Idee gekommen den Song zu covern weil er das Lied gar nicht kannte. Mit anderen Worten der Song wurde ihm schmackhaft gemacht weil natürlich Chips Moman u. auch Mark James an den Song verdienen wollten.

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01 Dez 2017 22:04 - 01 Dez 2017 22:06 #906000 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf das Thema: Einfluss von Elvis auf die Veröffentlichungen
Natürlich kann man sagen, dass SM eine Cover Version. Sehen ja auch die meisten so.

Nur mal ein kleines Gedankenexperiment: Hätte James die gleiche Aufnahme nicht veröffentlicht, sondern nur als Demo an Elvis weitergeleitet, dann würden die meisten zustimmen, dass Elvis Version kein Cover ist. Dieses Gedankenspiel zeigt doch, wie wenig aussagekräftig diese Aussage Cover Version und Original Interpret ist. Es sagt ohne weitere Aussage und Information nur etwas über Veröffentlichungsdaten aus.

Bei vielen schwingt aber mit, dass dem Erstinterpret das Lied "gehört" und da bin ich anderer Meinung bzw. sehe darin keinen Automatismus. Und das war das, worauf es mir bei meiner Aussage ankam.
Letzte Änderung: 01 Dez 2017 22:06 von Earth Boy.

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