file Frage zu Studioaufnahmen

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04 Feb 2009 17:52 #719147 von little darling
little darling erstellte das Thema: Frage zu Studioaufnahmen
....warum hat Elvis eigentlich mit einer anderen Band studioaufnahmen gemacht als mit denen er auf der bühne war?
Z.bsp. bei The Nashville Marathon und Memphis Sessions.

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04 Feb 2009 18:54 #719153 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen
Eine gute Frage. Da Elvis keine eigene und feste Band hatte, musste er die Musiker nehmen, die verfügbar waren. Und das waren die "Hausmusiker" bei RCA in Nashville bzw. bei American Sound Studios und STAX in Memphis. Die Musiker, die er 1969 bzw. 1970 (denn Glen kam ja erst ein Jahr später dazu) zur TCB-"Band" zusammenstellte, waren vielfach auch einfach anderweitig verpflichtet und engagiert. Die Studios dagegen hatten ihre festen Musiker.

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05 Feb 2009 00:05 #719263 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen
Bei den Memphis-Sessions gab es die TCB-Band noch gar nicht. Seit er die feste Live-Band hatte (also Juli 1969), waren auch immer welche von ihnen mit im Studio. James Burton z.B. war (außer im September 1970) immer dabei, Ronnie Tutt war ab 1972 auch immer dabei. Glen Hardin ebenfalls, außer bei Stax. Lediglich Jerry Scheff ist nur einmal dabei gewesen, nämlich im Jungle Room, was aber auch mit daran lag, dass er von Februar 1973 bis Frühjahr 1975 eine Auszeit von Elvis nahm.

Es ist aber nichts außergewöhnliches, dass Künstler im Studio und auf Tour verschiedene Musiker haben. Das liegt zum einen tatsächlich - wie Rider richtig sagte - an Terminüberschneidungen und anderen Verpflichtungen, denn kein Mensch sagt eine Tournee ab wegen drei Studio-Tagen. Weiterhin gibt es auch Musiker, die auf Studio-Arbeit spezialisiert sind und nicht gerne touren, sowie den umgekehrten Fall.

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05 Feb 2009 11:17 #719303 von little darling
little darling antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen

Da Elvis keine eigene und feste Band hatte, musste er die Musiker nehmen, die verfügbar waren. Und das waren die "Hausmusiker" bei RCA in Nashville bzw. bei American Sound Studios und STAX in Memphis. Die Musiker, die er 1969 bzw. 1970 (denn Glen kam ja erst ein Jahr später dazu) zur TCB-"Band" zusammenstellte, waren vielfach auch einfach anderweitig verpflichtet und engagiert. Die Studios dagegen hatten ihre festen Musiker.

Oha danke.
Wer bezahlte denn die "Hausmusiker"?
Denn wenn sie bei Elvis auf dem Gehaltscheck standen hatte er doch doppelte kosten. :null:

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05 Feb 2009 11:33 #719308 von Colonel
Colonel antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen

Bei den Memphis-Sessions gab es die TCB-Band noch gar nicht. Seit er die feste Live-Band hatte (also Juli 1969), waren auch immer welche von ihnen mit im Studio. James Burton z.B. war (außer im September 1970) immer dabei, Ronnie Tutt war ab 1972 auch immer dabei. Glen Hardin ebenfalls, außer bei Stax. Lediglich Jerry Scheff ist nur einmal dabei gewesen, nämlich im Jungle Room, was aber auch mit daran lag, dass er von Februar 1973 bis Frühjahr 1975 eine Auszeit von Elvis nahm.

Es ist aber nichts außergewöhnliches, dass Künstler im Studio und auf Tour verschiedene Musiker haben. Das liegt zum einen tatsächlich - wie Rider richtig sagte - an Terminüberschneidungen und anderen Verpflichtungen, denn kein Mensch sagt eine Tournee ab wegen drei Studio-Tagen. Weiterhin gibt es auch Musiker, die auf Studio-Arbeit spezialisiert sind und nicht gerne touren, sowie den umgekehrten Fall.

...dennoch denke ich (WENN es Elvis WIRKLICH wichtig gewesen wäre) hätte sich schon ein gemeinsamer Termin finden lassen....zumal er ja in den 70s nicht mehr wie früher zig Mal im Jahr im Studio war. "Live" klappte es ja auch fast immer und da war man viel länger zusammen als die paar Studio Tage....

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05 Feb 2009 12:01 #719314 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen

...dennoch denke ich (WENN es Elvis WIRKLICH wichtig gewesen wäre) hätte sich schon ein gemeinsamer Termin finden lassen....zumal er ja in den 70s nicht mehr wie früher zig Mal im Jahr im Studio war. "Live" klappte es ja auch fast immer und da war man viel länger zusammen als die paar Studio Tage....

Bedenke, dass auch gute Studios (z.B. Studio B) ausgebucht sind. Die leben nicht davon, leerzustehen und auf Elvis zu warten. Auf der anderen Seite sind Termine und Verträge einzuhalten, da gibt es eine Menge Zeitdruck.

Außerdem ist es nur wichtig, dass man GUTE Musiker hat, dann können es auch "Fremde" sein. Obwohl es in Elvis' Fall meist gar keine Fremden waren, denn wenn man mal genau hinguckt, tauchen größtenteils über Jahre hinweg immer wieder die gleichen Namen auf. Eine wirkliche Ausnahme bildete die 69er Memphis-Session, obwohl fortan Gitarrist Reggie Young aus dieser Session immer wieder in Erscheinung trat.

Außerdem waren die Session-Musiker meist sehr bekannte Namen in der Branche, die mit etlichen anderen großen Stars gespielt haben. Es lohnt sich, die Namen der Musiker mal im Internet zu recherchieren, da öffnen sich ganz neue Welten. Wenn eine Elvis-Session gebucht war, holte man in aller Regel die Creme de la Creme ins Studio.

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05 Feb 2009 12:08 #719315 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen

Wer bezahlte denn die "Hausmusiker"?
Denn wenn sie bei Elvis auf dem Gehaltscheck standen hatte er doch doppelte kosten. :null:

Gehalt kriegten die keins, sondern ein Honorar. Mit absoluter Sicherheit kann ich leider nicht sagen, wer sie bezahlte, zumindest liegen mir darüber keine handfesten Informatonen vor. Da gibt es grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten. Bei Elvis sah es mir danach aus, dass RCA die Studio-Musiker (sowie auch die Miete und die Techniker) bezahlt hat. Ich las mal irgendwo, dass man bei der Firma nicht sehr erbaut war, dass Elvis immer erst spät kam, dann eine Weile rumspielte und erst in der Nacht tatsächlich aufnahm, weil das RICHTIG teuer ist. Das lässt schon darauf schließen, dass RCA zahlen musste. Es kann aber auch in Einzelfällen so sein, dass Elvis mal einen bestimmten Musiker unbedingt dabei haben wollte und ihn daher aus der eigenen Tasche bezahlte, oder dass ein Musiker mehr haben wollte und RCA nur den Regeltarif zahlte, so dass Elvis die Differenz beglich.

Bei Konzerten werden die Musiker von der Künstlergage bezahlt.

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05 Feb 2009 12:18 #719316 von little darling
little darling antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen

Außerdem ist es nur wichtig, dass man GUTE Musiker hat, dann können es auch "Fremde" sein.

Aber ist es nicht so, je besser man sich kennt desto toller wird die session?
Ich habe ja da nun gar keine Ahnung von aber so kann ich es mir vorstellen.
Man weiß ja dann was der Sänger ( in dem Fall Elvis) will / meint ..ect.

Denn grade bei diesen beiden session die ich genannt habe fällt mir immer wieder auf wie toll die sind.
Und habe mich jedesmal gefragt warum er nicht mit denen auf tour ging.
Jetzt aber nicht falsch verstehen ich finde die TCB Band auch klasse. Aber es wundert mich das man erst suchen muß wenn man vorher schon mit klasse musikern im studio arbeitet.

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05 Feb 2009 13:08 #719318 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen

Aber ist es nicht so, je besser man sich kennt desto toller wird die session?

Grundsätzlich ist da was Wahres dran. Doch zeichnet sich ein professioneller Begleitmusiker der Top-Kategorie eben dadurch aus, dass er sich in kürzester Zeit auf den Künstler, für den er arbeitet, einstellen können muss. Nach ein, zwei Takes wird jeder verstanden haben, wie Elvis tickt.

Ich habe ja da nun gar keine Ahnung von aber so kann ich es mir vorstellen.
Man weiß ja dann was der Sänger ( in dem Fall Elvis) will / meint ..ect.

Unter guten Musikern gibt es eine Art nonverbaler Kommunikation, die über Körpersprache und Gefühl geht. Man SPÜRT als Begleitmusiker einfach, was der Künstler will. Tut man das nicht, hat man eh den Beruf verfehlt und wäre mit einem nicht-künstlerischen Beruf sicher besser beraten.

Denn grade bei diesen beiden session die ich genannt habe fällt mir immer wieder auf wie toll die sind.
Und habe mich jedesmal gefragt warum er nicht mit denen auf tour ging.

Die 69er Memphis-Band hat Elvis tatsächlich gefragt, ob sie mit ihm nach Las Vegas kommen wollen, doch haben sie abgelehnt. Sie gehörten damals zu den bestgebuchten Studio-Musikern der Szene, waren als Hausband fest mit dem "American Sound Studio" verbunden und bei den Künstlern, die dort aufnahmen, sehr gefragt. Einen Monat mit Elvis in Vegas festzusitzen, wäre für sie ein absolutes MInusgeschäft geworden. Nun ist das für uns als große Elvis-Fans nicht nachvollziehbar, da wir uns - wären wir Musiker - sicher nichts Größeres vorstellen können, als für Elvis zu spielen. Dem war aber damals nicht so. Für sie war er einfach nur ein Kunde von vielen. Das liest man aus Interviews auch immer wieder heraus.

Jetzt aber nicht falsch verstehen ich finde die TCB Band auch klasse. Aber es wundert mich das man erst suchen muß wenn man vorher schon mit klasse musikern im studio arbeitet.

Unter dem Aspekt, dass ich mich mit beiden Bands intensiv und vergleichend auseinandergesetzt habe, meine bescheidene Meinung dazu: Es war genau richtig so, wie es gekommen ist. Die 69er Jungs waren auf ihrem Gebiet in ihrer Stilistik sicher spitzenklasse, doch wären sie bei der Entwicklung, die Elvis in den Folgejahren stlistisch nahm, irgendwann an ihre Grenzen gestoßen. Dazu kommt, dass sie sich im Studio eher wohl fühlten als auf der Bühne mit all den Unwägbarkeiten einer Live-Performance, insbesondere bei Elvis, wo es mitunter drunter und drüber ging.

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05 Feb 2009 13:31 #719319 von little darling
little darling antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen
Danke Michael, :love:
sehr interessant...wieder was dazu gelernt..

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05 Feb 2009 14:27 #719325 von Gelöschter Nick
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War aber auch eine sehr gute Frage, die es mal zu beleuchten galt. :up:

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06 Feb 2009 15:54 #719443 von Colonel
Colonel antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen

Ich las mal irgendwo, dass man bei der Firma nicht sehr erbaut war, dass Elvis immer erst spät kam, dann eine Weile rumspielte und erst in der Nacht tatsächlich aufnahm, weil das RICHTIG teuer ist.

Ich laß allerdings einmal genau das Gegeteil von keiner geringeren als Joan Deary.
Sie sagte einmal in einem Interview sinngemäß, daß Elvis RCAs "günstigster" Artist war was die Studioarbeit angeht. Keiner habe es geschafft in so kurzer Zeit soviele Songs aufzunehmen wie er UND zudem während einer Session soviel brauchbare Singles abzuliefern. :null:

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07 Feb 2009 13:14 #719579 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen
Das ist sicher richtig, hinsichtlich der Masse. Aber hätte Elvis das tagsüber im normalen Zeitrahmen gemacht, hätte es trotzdem noch weniger gekostet. So wirtschaftlich muss eine Firma nun einmal denken. Sie haben es hingenommen, weil er ein großer Star war und immer noch ordentlich abgeliefert hat. Sie haben es sogar hingenommen, ihm das Equipment für ein vielfaches von dem, was ein Studio an Miete kostet, nach Hause zu karren. Aber geh mal davon aus, dass sie eine Faust in der Tasche gemacht haben.

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07 Feb 2009 14:39 #719597 von Colonel
Colonel antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen

Das ist sicher richtig, hinsichtlich der Masse. Aber hätte Elvis das tagsüber im normalen Zeitrahmen gemacht, hätte es trotzdem noch weniger gekostet. So wirtschaftlich muss eine Firma nun einmal denken. Sie haben es hingenommen, weil er ein großer Star war und immer noch ordentlich abgeliefert hat. Sie haben es sogar hingenommen, ihm das Equipment für ein vielfaches von dem, was ein Studio an Miete kostet, nach Hause zu karren. Aber geh mal davon aus, dass sie eine Faust in der Tasche gemacht haben.

Sehe ich nicht so schwarz.
Der Kosten/Nutzen Faktor war bei Elvis gigantisch hoch. Mag sein, daß sich der ein oder andere gedacht hat: "Könnten wir den so "knebeln" wie die meisten anderen, hätten wir noch ne höhere "Rendite", aber niemand konnte auch nur im Traum annehmen, daß man bei einem solch großen Star "Sparmaßnahmen" hätte vorschlagen können.
Ist halt ähnlich wie einst im "International Hotel"...wie sagte der Manager im 70er TTWII: "It´s no question, that we pay a lot fpr Presley, but he is worth every cent of it".
Da gibt es andere große Stars, die sich viel länger (von mir aus tagsüber) in den Studios rumtrieben und am Ende (im Vergleich zu Elvis ) viel weniger ablieferten....und selbst da machten es die Studiobosse ohne großes Murren.

Die sind ALLE keine "Wohltätigkeitsvereine"...und wenn RCA das Studio nach Graceland fährt (obwohl Presley die Jahre zuvor nicht gerade ne "Hitmaschine" war) wird es sich für sie noch gut gerechnet haben....

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07 Feb 2009 14:47 #719598 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Frage zu Studioaufnahmen

Da gibt es andere große Stars, die sich viel länger (von mir aus tagsüber) in den Studios rumtrieben und am Ende (im Vergleich zu Elvis ) viel weniger ablieferten....und selbst da machten es die Studiobosse ohne großes Murren.

Es wurde vielerorts gemurrt, es wurde auch oft zähneknirschend hingenommen. Doch kein kommerziell denkendes Unternehmen ist erfreut, wenn es eine Sache zum Preis x einkaufen muss, obwohl es sie auch für die Hälfte hätte bekommen können, wenn der Künstler seinen Hintern mal etwas früher aus dem Bett bewegt hätte.

Die Jordanaires berichten doch, sie hätten bereits in den 50ern von RCA auf die Mütze bekommen, dass sie nicht mehr mit Elvis im Studio irgendwelche Gospels rumjammen sollten, weil das Zeit und Geld kostete.

Die sind ALLE keine "Wohltätigkeitsvereine"...und wenn RCA das Studio nach Graceland fährt (obwohl Presley die Jahre zuvor nicht gerade ne "Hitmaschine" war) wird es sich für sie noch gut gerechnet haben....

Gerade da muss man ziemlich verärgert gewesen sein, denn die Umsatzzahlen von Elvis' aktuellen Platten rechtfertigten einen solchen Kostenaufwand wirklich nicht mehr. Ich bin mir sicher, dass man sich das auch nicht mehr lange hätte gefallen lassen, spätestens Ende 77 / Anfang 78 hätte es richtig Ärger wegen des fortlaufenden Vertragsbruchs gegeben, den auch der Colonel nicht mehr hätte verhindern können. Man bedenke: John Denver war der bestverkaufte RCA-Künster der 70er. Mitte der 80er haben RCA ihn knallhart rausgeworfen, weil seine Platten nicht mehr so gut liefen wie früher. Johnny Cash bei CBS ebenfalls. Nur sein Tod rettete Elvis davor. Ende der 70er und Anfang der 80er wechselten die Leute an den Spitzen der großen Plattenfirmen, die hatten weniger Geschichtsbewusstsein. Das bekamen einige Alt-Stars zu spüren. Elvis hätte es auch erwischt, garantiert.

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