file Elvis Stimme

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24 Aug 2005 13:00 #399274 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

.

P.S.: Das mit den 4 Oktaven habe ich in der DDR Biografie "Elvis Presley" von Wolfgang Tilgner, 1986, gelesen.

Ich habe es mir von meinem Musiklehrer sagen lassen, Dozent an der Uni und Ausbilder für Tontechnik.
3 Oktaven sind aber eher bei jedem Musiker normal, ausnahmen sind hier Künstler die 4 oder 5 Oktaven beherrschen.
Ivan Rebroff ist wohl so ein Künstler der über ein so grosses Stimmenpotential verfügt.

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24 Aug 2005 13:17 #399281 von Datcheffe
Datcheffe antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

Ich habe es mir von meinem Musiklehrer sagen lassen, Dozent an der Uni und Ausbilder für Tontechnik.

War das nicht der Spacko, der behauptet hat, Elvis konnte sowieso nicht singen :huh:

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24 Aug 2005 13:37 #399286 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

War das nicht der Spacko, der behauptet hat, Elvis konnte sowieso nicht singen :huh:

Nein, es war der, der gesagt hat es gäbe einige bessere Sänger.
Mittlerweile ist er aber soweit das er auch eine ganze Menge an Elvis gut findet.
Musiklehrer definieren hier sowieso immer etwas anders wie die normale Masse.
Tolle Berichte hierzu gibts von M. Werner und Big Hunk, die sich eben auch nicht nur positiv äussern.
Aber diesen dir unbekannten Herrn so negativ anzugehen ist auch nicht in Ordnung.

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24 Aug 2005 14:10 #399310 von Big Hunk
Big Hunk antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

Ich habe es mir von meinem Musiklehrer sagen lassen, Dozent an der Uni und Ausbilder für Tontechnik.
3 Oktaven sind aber eher bei jedem Musiker normal, ausnahmen sind hier Künstler die 4 oder 5 Oktaven beherrschen.
Ivan Rebroff ist wohl so ein Künstler der über ein so grosses Stimmenpotential verfügt.

Sagen wir mal so: 3 Oktaven sind "normaler" als 4, aber für 3 Oktaven braucht man eigentlich schon Kopfstimme. Oder man muß Tenor UND guter Bass-Sänger gleichzeitig sein.

Und - selbst MIT Kopfstimme kommen da bei weitem nicht alle hin, denn ein Baß-F ist schon recht tief, und ein Kopfstimm-F recht hoch, beides unter einen Hut kriegt längst nicht jeder Sänger.

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25 Aug 2005 16:23 #399779 von Colonel
Colonel antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

3 Oktaven sind aber eher bei jedem Musiker normal, ausnahmen sind hier Künstler die 4 oder 5 Oktaven beherrschen.

... vieleicht nennt der Herr Professor Mal so 1-2 Dutzend Sänger die 3 Oktaven beherschen. (Ausgenommmen professionell gelernte Tenöre etc.).
Wenn man dies so liest, hat man den Eindruck, daß der Herr sagen will, daß Elvis Stimmvolumen/Oktavenbreite was "normales" ist. Sicher gibt es bessere (im Sinne von 4-5 Oktaven), aber andererseits kenne ich von Abba bis Zappe nur sehr sehr wenige, die ein ähnliches (oder gar besseres) Gesangsspektrum wie Elvis vorweisen können/konnten. :null:

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25 Aug 2005 17:12 #399827 von Anonymous
Anonymous antwortete auf das Thema: Elvis Stimme
So, jetzt reichts mir !
Entweder sagt mir mal einer, wie ich messen/hören/sehen/vergelichen oder was auch immer kann, um genau zu ermitteln, was sein tiefster und höchtser sauberer Ton war, oder nicht. Ich halte mich da erstmal an die Liste von BigHunk. Ich will das aber selber nachprüfen, denn offensichtlich scheint das doch nicht so eindeutig zu sein, wenn jeder was anderes sagt. Mit Elvis haben sich Heerscharen von Musikwissenschaftlern befasst, aber ob ein bestimmter Ton nun ein bestimmter Ton ist, kann ja wohl nachgewiesen werden....!

Und nochwas: Ein Ton ist ein Ton, ob sauber oder nicht. Denn "sauber" ist subjektiv, eine Tonhöhe aber nicht.

SO; ALSO : Wo ist die Stimbandtonhöhenokatvenvergleichsmaschine, wo kann ich sie kaufen, und was kostet sie? *wart* :smokin:

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25 Aug 2005 17:55 #399868 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

Wenn man dies so liest, hat man den Eindruck, daß der Herr sagen will, daß Elvis Stimmvolumen/Oktavenbreite was "normales" ist.

Exakt so hat er mir das zu verstehen gegeben , als wir mein Stimmenspektrum ermittelt haben, ich bin leider auch nur ein 3 Oktaver ( mit Kopfstimme) und war auch ein wenig enttäuscht als er sagte das sei für Sänger das übliche Spektrum.
Allerdings sagt das nichts über den Gesang aus, weil dazu gehört noch viel mehr.
Nochmals, er lobt Elvis aber auch bei vielen, vielen Dingen.

Ich glaube wenn jemand nicht unbedingt Elvis Fan ist, sieht er möglicherweise viele Dinge anders, mir gefällt das auch nicht immer.

Aber das Thema Musiklehrer hatten wir ja schon mal und da haben wir ja gemeinsam festegestellt das Musiklehrer eben eine besondere Spezie sind.
Ziemlich trocken und theoretisch. :up:

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25 Aug 2005 18:08 #399873 von Colonel
Colonel antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

Exakt so hat er mir das zu verstehen gegeben , als wir mein Stimmenspektrum ermittelt haben, ich bin leider auch nur ein 3 Oktaver ( mit Kopfstimme) und war auch ein wenig enttäuscht als er sagte das sei für Sänger das übliche Spektrum.
Allerdings sagt das nichts über den Gesang aus, weil dazu gehört noch viel mehr.
Nochmals, er lobt Elvis aber auch bei vielen, vielen Dingen.

Ich glaube wenn jemand nicht unbedingt Elvis Fan ist, sieht er möglicherweise viele Dinge anders, mir gefällt das auch nicht immer.

Aber das Thema Musiklehrer hatten wir ja schon mal und da haben wir ja gemeinsam festegestellt das Musiklehrer eben eine besondere Spezie sind.
Ziemlich trocken und theoretisch. :up:

Ich wiederhole nochmal meinen Vorschlag:
"... vieleicht nennt der Herr Professor Mal so 1-2 Dutzend Sänger die 3 Oktaven beherschen. (Ausgenommmen professionell gelernte Tenöre etc.)....kenne ich von Abba bis Zappe nur sehr sehr wenige, die ein ähnliches (oder gar besseres) Gesangsspektrum wie Elvis vorweisen können/konnten...."

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25 Aug 2005 18:14 #399877 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

Ich wiederhole nochmal meinen Vorschlag:
"... vieleicht nennt der Herr Professor Mal so 1-2 Dutzend Sänger die 3 Oktaven beherschen. (Ausgenommmen professionell gelernte Tenöre etc.)....kenne ich von Abba bis Zappe nur sehr sehr wenige, die ein ähnliches (oder gar besseres) Gesangsspektrum wie Elvis vorweisen können/konnten...."

Okay, ich frage gern mal nach.

Dauert allerdings ein wenig, ich setze für eine Zeit mit dem Gesangsuntericht aus. :up:

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25 Aug 2005 18:24 #399878 von Colonel
Colonel antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

Okay, ich frage gern mal nach.

Dauert allerdings ein wenig, ich setze für eine Zeit mit dem Gesangsuntericht aus. :up:

Super! Da bin ich Mal gespannt...es soll auch Mal ein paar Beispiele für 4 und 5 Oktaven Künstler geben (ebenfalls U-Musik und keine gelernten E-Musik Sänger!) ;)

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25 Aug 2005 23:36 #399947 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Elvis Stimme
Elvis' "regulärer" Stimmumfang betrug gut zwei Oktaven, vom G (der großen Oktave) bis zum g'/gis' (der eingestrichenen Oktave). Darüber hinaus sang er bis zum a', b' und manchmal auch zum h'. Am unteren Ende kam er runter bis zum Fis, F und E. Das alles wurde inkl. Songbeispielen von Big Hunk bereits dargestellt. Nachzuprüfen auf jedem handelsüblichen Musikinstrument oder auch auf einem virtuellen Keyboard am Computer.

Aus Henry Pleasants Buch "The Great American Popular Singers":

"His best octave is in the middle, from about D flat (deutsch: Des) to D flat, granting an extra full step either up or down. In this area, when he bears down with his breath on the cords, the voice has a fine, big, dark baritone quality. When he eases off, as he often does in ballads, he achieves a light, mellow, seductive sound reminiscent of Bing Crosby (...) Call him a high baritone. The voice is often weak at the bottom, variable and unpredictable. At the top it is often brilliant (...) Elvis is, in a word, an extraordinary voice - or many voices."

Die Frage ist weniger (bis gar nicht) wieviel jemand schafft. Das ist reine Schwanzlängenmesserei, nach dem Motto "Mehr ist besser". Die Frage ist, in welchem Bereich die Stimme am besten trägt und "strahlt". Das herauszufinden und zu trainieren ist u. a. Ziel der Gesangsausbildung. Eine Stimme durch drei Oktaven zu scheuchen ist dabei völlig überflüssig und wird von seriösen Gesangslehrerinnen und -lehrern, und solchen, die etwas von ihrem Handwerk verstehen und darauf halten, auch nicht so gehandhabt. Ein Sprinter ist kein Langläufer und ein Skispringer trainiert keine alpine Abfahrt, auch wenn beides mit Brettern unter den Füßen und Schnee zu tun hat bzw. beide auf einer Aschebahn laufen.

Der Stimmumfang an sich ist mehr oder weniger vernachlässigenswert und so gut wie völlig ohne Aussagekraft, was die Qualität eines Sängers oder einer Sängerin betrifft. Auch ist es nicht primär das Ziel der Gesangsausbildung, auf eine Erweiterung des Stimmumfangs um des Stimmumfangs willen hinzuarbeiten. Das heißt, man arbeitet nicht primär an der Stimme, um nach und nach höher bzw. tiefer zu kommen. In sehr geringem Maße tut man das sicherlich auch. Aber zuvor gibt es massenweise andere Sachen, die zu berücksichtigen, einzuüben, zu trainieren und zu handhaben und zu beherrschen sind. Stimmumfang ist das Geringste.

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26 Aug 2005 01:45 #399977 von Anonymous
Anonymous antwortete auf das Thema: Elvis Stimme
Und wieder eine neue Meinung. Gut, ich halte mal fest: Wir haben nun alles, von 2 Oktaven bis 3 1/2 Oktaven. Und wie gesagt: Bei Tilgner las ich was von 4 Oktaven.
Noch weitere Gebote? :devil:

Natürlich ist der Stimmumfang nicht alles, aber wichtig ist er schon. Vor allem in Elvis' Fall: Wenn ich Musik unterscheidlichsten Gengres singen will, kann ich nicht mit einem Umfang von 1 oder 2 Oktaven daher kommen, findet ihr nicht? Er bildet die Basis, das Grundgerüst, vom dem aus ich die Feinheiten der Stimme trainieren kann. Wenn ich allerdings nur Country oder Schlagersänger sein will, zumal als Mann, reichen 2 Oktaven allemal. Da brauche ich nichtmal Vibrato. Aber ich beraube mich eines großen Teiles von gesanglichem Reportoire. Natürlich - unbenommen - nicht jeder kann und will und muss seinen Stimmumfang trainieren, wenn er als Sänger mit dem, was er tut, zufrieden ist. Vor allem würde mich mal interessieren, wo man bei Elvis immer das beginnende Falsett fest machen will. Die Kopfstimme kann ich nämlich schon in Bereichen bringen, wo ich noch mit Bruststimme singen könnte. Und wer es beherrscht, wie Elvis, läßt die Stimme nicht umschlagen, sondern führt den Übergang unmerklich aus. Ich bringe das Beispiel nochmal: "The Sound Of Your Cry", Platinum-Version. Ist da Kopfstimme dabei oder nicht, und wenn ja, bei welchen Worten denn? :clown:
Und da wird es dann oft schwer von sauberen Tönen der einen oder anderen Art zu sprechen.

SO einfach und klar scheint das also doch nicht zu sein. :schoeni:

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26 Aug 2005 08:46 #399994 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

Und wieder eine neue Meinung.

Nein, bimbambino, da scheinst du etwas falsch verstanden zu haben: Es ist nicht "wieder eine neue Meinung", es ist die einzig richtige und zutreffende Schilderung der Tatsachen. Wenn du nicht in der Lage bist, das nachzuvollziehen, so ist das nicht das Problem der Gegebenheiten, sondern deines. Nur weil irgenwelche Leute, die ganz offsichtlich rein gar nichts von der Materie verstehen, mit Halbwissen, Ungereimtheiten und Dingen, die sie irgendwo bei irgendeiner Gelegenheit mal aufgeschnappt haben um sich werfen, aber offenbar noch nicht einmal in der Lage sind, ein paar Tasten auf einer Klaviatur zu drücken, hier Scheißhausparolen wie die von den dreieinhalb, vier und fünf(!) Oktaven ins Spiel bringen, heißt das noch gar nichts.

Das Ganze ist grotesk und teilweise einfach nur noch lächerlich. Soviel halbgaren Stuss wie in diesem Thread gab's hier schon lange nicht mehr zu lesen. Wenn man keine Ahnung und ganz offensichtlich noch nicht einmal die geringsten Fähigkeiten besitzt, die Gegebenheiten nachzuvollziehen, sollte man sich ab und an einfach mal besser gar nicht äußern. Es besteht nämlich - auch wenn hier vielfach der gegenteilige Eindruck ensteht - noch immer kein Meinungsäußerungsgebot. Es gibt ein Notensystem und innerhalb dieses Systems kann man feststellen, wo der Bereich von Elvis' Stimme im Allgemeinen liegt. Und das ist ungefähr vom G der großen Oktave, über die komplette kleine Oktave bis zum g'/gis' der eingestrichenen Oktave. Fakt©.

Wer das nicht auf Anhieb nachvollziehen kann, muss es irgendwie schaffen, sich das anzueignen - oder einfach mal die Gegebenheiten hinnehmen. Aber einen Mist von vier und fünf Oktaven Stimmumfang nachzuquatschen, weil man es irgendwo mal gelesen hat, aber selbst noch nicht einmal im Geringsten nachvollziehen kann, das ist schon arg fragwürdig. Dieses Labern um des Laberns willen und aus wer weiß welchen Gründen seinen Senf dazu zu geben, das ist wirklich die Seuche einer jeden Online-Community ...

Wie gesagt, vergesst das mit den dreieinhalb Oktaven und mehr. Es ist absoluter Blödsinn. Mit viel Tricksereien kommt man mit Müh' und Not mal gerade an die drei Oktaven heran. Alles was darüber liegt, ist unsinnig und würde es mir jemand erzählen, der für sich vorgibt, Ahnung von der Materie zu haben, so würde ich den auch für unseriös halten. Und noch einmal, denn darum geht es letztendlich: Der Stimmumfang sagt rein gar nichts über die Qualität eines Sängers aus.

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26 Aug 2005 08:48 #399995 von Taniolo
Taniolo antwortete auf das Thema: Elvis Stimme
Soviel zum Wetter, meine sehr verehrten Damen und Herren. Wir melden uns in Kürze zurück mit den aktuellen News zum Börsengeschehen. Bis dahin machen wir ein wenig Werbung, schliesslich müssen wir auch Geld verdienen ...

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26 Aug 2005 10:01 #400012 von Big Hunk
Big Hunk antwortete auf das Thema: Elvis Stimme

Und wieder eine neue Meinung. Gut, ich halte mal fest: Wir haben nun alles, von 2 Oktaven bis 3 1/2 Oktaven. Und wie gesagt: Bei Tilgner las ich was von 4 Oktaven.
Noch weitere Gebote? :devil:

Es sind etwas über zwei, mit Kopfstimme knapp 3.

Die von mir genannten Töne sind belegbar für jedermann, der irgendein Instrument spielt. Fakt.

Natürlich ist der Stimmumfang nicht alles, aber wichtig ist er schon. Vor allem in Elvis' Fall: Wenn ich Musik unterscheidlichsten Gengres singen will, kann ich nicht mit einem Umfang von 1 oder 2 Oktaven daher kommen, findet ihr nicht?


Jein. Ok, EINE Oktave ist wirklich mickrig und läßt viele Lieder gar nicht zu, aber mit zweien kann man schon so ziemlich alles singen. Und Kopfstimme ist im Prinzip nicht nötig - Sinatra lebte z. B. weitestgehend ohne sie und hatte mit normaler Bruststimme auch nur gut zwei Oktaven ... und wird im allgemeinen als sehr guter Sänger eingestuft, was er hinsichtlich Atmung, Phrasierung, Timing etc. auch sicher war.

Er bildet die Basis, das Grundgerüst, vom dem aus ich die Feinheiten der Stimme trainieren kann. Wenn ich allerdings nur Country oder Schlagersänger sein will, zumal als Mann, reichen 2 Oktaven allemal. Da brauche ich nichtmal Vibrato.


Vibrato "braucht" man grundsätzlich überhaupt nicht. Es klingt zwar in den Ohren vieler Hörer besser / angenehmer / interessanter, WENN es verwandt wird, aber es ist nicht zwangsläufig erforderlich. Viele Sänger haben keines. Und ich weiß auch nicht, ob es - wenn gar keines in der Naturstimme vorhanden ist - grundsätzlich erlernbar ist. Die Gesangsleher unter uns werden sagen: Klar, alles ist erlernbar. Mag sein, nutzt einem aber nichts, wenn man unmuskalisch ist und keine Töne trifft .... und vielleicht noch nicht mal hört, daß man daneben liegt.

Wenn eine Stimme klingt wie ein Eimer, helfen auch 3 Oktaven und ein Tremolo nichts. Und trotzdem läßt sich so ziemlich JEDE Stimme verkaufen, wenn sie das richtige Material singt. Selbst Mick Jagger, Krächtzer wie Frank Zander, Nicht-Sänger wie Hansi Hinterseer, Schreihälse wie Little Richard oder Sprechgesangs-Vorträger wie Hans Albers hatten beachtliche Schallplattenerfolge vorzuweisen.

Das "Besondere" an einem hohen Stimmumfang ist, daß in dem Moment, wo Tonhöhren erreicht werden, bei denen der Duchschnitts-Bürger (oder Durchschnitts-Sänger) abkackt, diese Stimme / deren Unfang einfach beeindruckt.

Ein so powervolles Ending, wie Elvis es in den 70ern zuweilen raushaut, bekommt halt nicht jeder hin. Und spätestens, wenn man bei vielen Liedern mal mitgesungen hat und gegen Ende nicht mehr mitkam, zieht man halt vor dem Sänger umso mehr den Hut.

Aber ich beraube mich eines großen Teiles von gesanglichem Reportoire. Natürlich - unbenommen - nicht jeder kann und will und muss seinen Stimmumfang trainieren, wenn er als Sänger mit dem, was er tut, zufrieden ist. Vor allem würde mich mal interessieren, wo man bei Elvis immer das beginnende Falsett fest machen will. Die Kopfstimme kann ich nämlich schon in Bereichen bringen, wo ich noch mit Bruststimme singen könnte. Und wer es beherrscht, wie Elvis, läßt die Stimme nicht umschlagen, sondern führt den Übergang unmerklich aus. Ich bringe das Beispiel nochmal: "The Sound Of Your Cry", Platinum-Version. Ist da Kopfstimme dabei oder nicht, und wenn ja, bei welchen Worten denn?

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